FSME-Erkrankungen in Österreich

Durch die konsequente Kooperation der Ärzte- und Apothekerkammer, der ARGE Pharmazeutika, des Großhandels und der Pharmaindustrie gibt es in Österreich jährlich eine finanziell gestützte Impfaktion, deren international beispielgebende Aufklärungs- und Informationskampagne bereits seit über 30 Jahren von Baxter intensiv gefördert wird. 

Die Grafik der Durchimpfungsrate/FSME-Erkrankungen zeigt eindrucksvoll, wie bei steigender Durchimpfung (82 Prozent im Jahr 2013) die jährlichen FSME-Erkrankungen drastisch gesenkt werden konnten. In der Vorimpfära waren bis zu 700 FSME-Erkrankungen zu verzeichnen. Es ist jedoch auch essentiell Auffrischungsimpfungen regelmässig durchzuführen um Erkrankungen zu vermeiden. In den Jahren 2012/13 wurde erstmals ein Rückgang der Durchimpfung speziell der 1-6 jährigen Kinder festgestellt. Die Zahl der an FSME erkrankten Kinder nimmt zu. Wie man sieht, sind weitere Anstrengungen notwendig, um die Anzahl der FSME-Erkrankungen weiter zu reduzieren bzw. die hohe Durchimpfungsrate der Bevölkerung aufrecht zu halten. 

Denn in der Natur können Zecken weder gemieden noch ausgerottet werden.

Alters- und Bundesländerverteilung der FSME-Patienten

Betrachtet man den Zeitraum bis 2007, kann man deutlich erkennen, dass die FSME Erkrankungsfälle vor allem bei der jüngeren Generation drastisch gesenkt werden konnte. 

Durch die Anstrengungen der letzten Jahre sind vor allem bei älteren Menschen glücklicherweise Rückgänge der Erkrankungsfälle zu beobachten.
2013 ist eine Verschiebung der FSME-Erkrankungen zu jüngeren Altersgruppen zu beobachten. 

Da eine FSME Impfung nur einen Individualschutz und keine Herdenimmunität bietet, haben korrekte Impfabstände große Bedeutung. 
Die Wichtigkeit einer regelmäßigen Auffrischungsimpfung wird hier oft als zu gering geschätzt. Die schwerwiegenden Folgen einer FSME-Erkrankung sind den Menschen zu wenig bewusst. Speziell Patienten mit Gehirn und Rückenmarksentzündungen haben schlechte Langzeitprognosen (Kaiser et al, Nervenarzt 2011).

Im Falle einer Infektion leiden 75 Prozent der Erkrankten an Spätfolgen.
Wie schon in den vergangenen Jahren zeigt sich auch 2013, dass die Generation ab dem 50. Lebensjahr besonders gefährdet ist. In diesem Alterssegment ist die hohe Zahl der FSME-Erkrankungen über Jahre gleich geblieben. Doch bereits ab dem 40. Lebensjahr steigen die FSME-Erkrankungen auffällig an. Immerhin waren 64 FSME-Patienten älter als 40 Jahre. Die Erkrankungsfälle rücken jedoch zu immer jüngeren Generationen, da hier die Auffrischungsintervalle (alle 5 Jahre) oft aus Zeitmangel nicht eingehalten werden.

Im Alter ist das Immunsystem geschwächt, eine verkürzte Schutzdauer der FSME-Impfung ist die Folge, weshalb hier alle 3 Jahre eine Auffrischungsimpfung empfohlen wird. 

2013 waren 16 FSME Patienten unter 16 Jahre alt.

 
 
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