FSME-Verbreitungskarte

Die Erstellung der FSME-Verbreitungskarte, der sogenannten „Zeckenkarte“, beruht auf der nachträglichen Erfassung von bereits aufgetretenen, diagnostizierten FSME-Krankheitsfällen, die mehreren österreichischen Universitätsinstituten gemeldet werden. Die Gebiete, wo bis dato dokumentierte Infektionen auftraten, sind in der Karte farbig markiert.

Durch dieses konsequente Meldesystem konnten in der Vergangenheit viele Endemiegebiete rasch erfasst werden. Trotzdem besteht ein potenzielles Übertragungsrisiko auch dort, wo bis heute kein FSME-Erkrankungsfall bekannt geworden ist. Denn jährlich kommen neue Infektionsorte hinzu, da sich die FSME laufend verbreitet.

   

Österreich ist ein Kernland der FSME-Virusverbreitung in Europa!

Die interaktive Karte informiert mit interaktiven Info-Punkten über aktuelle Infektionsorte.

Rote Markierung: Nach Angaben des Departments für Virologie der Universität Wien, des Hygiene-Instituts der Universität Graz und des Hygiene-Instituts der Universität Innsbruck. (Stand: Dezember 2013)

Rot schraffierte Markierung: Nach Angaben aus den einzelnen Ländern der WHO. 

Verbreitungsgebiete Europa

 

Grundlage für die Karte ist die Erhebung der Infektionsorte dokumentierter FSME-Erkrankungen nach Angaben der einzelnen Länder und der WHO.

Die FSME-Erkrankung wird nicht in allen Ländern im selben Ausmaß epidemiologisch erfasst. Die Angaben erheben daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch ist es nicht auszuschließen, dass in Gebieten, in denen bisher keine Erkrankungen nachgewiesen wurden, eine FSME-Virusinfektion mit nachfolgender Erkrankung auftreten kann. 

Die FSME-Impfung wurde erstmals offiziell im Österreichischen Impfplan 2010 als Reiseimpfung verankert.

Die EMA hat 2012 die FSME Erkrankung als „notifiable disease“ – sprich als ernstzunehmende Gefahr – in Europa eingestuft.

 

 

 
 
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