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		<title>Zecken.at</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 20 Mar 2012 09:09:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Pressekonferenz</title>
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			<description>FSME-Kampagne 2012 - Zusammenfassung:</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style="float: left; margin-right: 15px;" src="uploads/RTEmagicC_002_20120316.jpeg.jpeg" width="201" height="300" alt="" />Im Vorjahr ist die Zahl der FSME-Erkrankungen sprunghaft angestiegen.<br /><b>113 Menschen</b>&nbsp;mussten<br /><b>2011 in stationäre Behandlung</b>, vier Patienten sind an den Folgen der<b>&nbsp;Erkrankung verstorben</b>. Zum Vergleich: 2010 gab es lediglich 63 Spitalsaufenthalte und einen Toten.&nbsp;<i>&quot;Der deutliche Anstieg der FSME-Fälle von 2010 auf 2011 sei besorgniserregend&quot;</i>, sagte der Präsident der Österreichischen Ärztekammer,&nbsp;<b>MR Dr. Walter Dorner</b>&nbsp;auf der FSME-Pressekonferenz. Es gäbe nur eine Chance, die von den Zecken ausgehende Lebensgefahr zu bannen, nämlich&nbsp;<i>&quot;so viele Menschen wie möglich von der Wichtigkeit der FSME-Impfung und deren regelmäßigen Auffrischung zu überzeugen.&quot;</i>&nbsp;Er, Dorner, empfehle daher dringend, den&nbsp;<b>Impfstatus</b>&nbsp;mit dem<b>&nbsp;Hausarzt zu besprechen</b>.<br /><br /><b>FSME</b>&nbsp;wird durch&nbsp;<b>den Stich einer infizierten</b>&nbsp;<b>Zecke</b>&nbsp;auf den Menschen<b>&nbsp;übertragen</b>. Schon bei einem Spaziergang im Park, beim Joggen, Fahrrad fahren oder Fußball spielen kann eine Zecke vom Grashalm abgestreift werden.&nbsp;&nbsp;<i>„Etwa ein Drittel der Patienten zeigt nach durchgemachter Erkrankung anhaltende neurologische Folgeschäden. Diese reichen von andauernden Kopfschmerzen über Sprachstörungen bis hin zu Lähmungen oder auch den Tod“</i>&nbsp;betont<b>&nbsp;Dr. Rudolf Schmitzberger</b>, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde und Impfreferent der Wiener Ärztekammer.<i>&nbsp;„Nur die rechtzeitige und regelmäßige Impfung schützt zu fast 100 Prozent&quot;</i>, bekräftigt der Experte.&nbsp;<i>&nbsp;„Auch häufiger Zeckenbefall schützt nicht vor der Erkrankung. Wenn die FSME einmal ausgebrochen ist, kann man aus medizinischer Sicht nur mehr relativ wenig dagegen tun&quot;</i>. &nbsp;<br /><br />Nach Angaben der<b>&nbsp;AUVA</b>&nbsp;kam es bei Betroffenen&nbsp;<b>2010 im Durchschnitt</b>&nbsp;zu einem&nbsp;<b>Spitalsaufenthalt</b>&nbsp;von&nbsp;<b>44 Tagen</b>, der<b>&nbsp;längste Aufenthalt lag bei einem Dreivierteljahr</b>. &nbsp;<br /><br /><i>&quot;Die heimischen Zecken sitzen im Gras und auf Büschen und warten auf vorbeikommende Wirte. Dabei können Sie sehr lange hungern.“</i>&nbsp;wie der Stv. Leiter des Institutes für Parasitologie an der Veterinärmedizinischen Universität Wien,&nbsp;<b>Dr. Georg Duscher</b>&nbsp;weiß.&nbsp;<i>„Es soll Berichte von bis zu 10 Jahren im Labor geben.“</i>&nbsp;Beunruhigend sei außerdem, dass&nbsp;<i>„mit FSME Viren infizierte Zecken laut einer russischen Arbeitsgruppe aktiver und aggressiver sind, als un-infizierte Spinnentiere“</i>. Duscher weiter:<i>&nbsp;„In Forscherkreisen geht man davon aus, dass „infizierte“ Zecken möglicherweise widerstandsfähiger sind und sich dadurch auch die Erreger weiter ausbreiten können“</i>.<br /><b></b>
<b>Dr. Christiane Körner</b>, Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer weist darauf hin, dass mit der Zeckenschutzimpfung&nbsp;<b>einfach und kostengünstig</b>&nbsp;vorgebeugt werden kann. Der FSME-Impfstoff kostet in allen Apotheken in für Erwachsene im Aktionszeitraum&nbsp;<b>29,50 Euro</b>, der Impfstoff<b>&nbsp;für Kinder 24,90</b>&nbsp;Euro. Darüber hinaus gewähren fast alle Krankenkassen einen ganzjährigen Kostenzuschuss, der direkt in der Apotheke vom Aktionspreis abgezogen wird. Für die&nbsp;<b>Grundimmunisierung</b>&nbsp;lautet das Schema folgendermaßen:&nbsp;
<ul><li>Die erste Impfung möglichst noch vor der warmen Jahreszeit.&nbsp;</li><li>Die zweite Impfung sollte einen Monat danach erfolgen</li><li>Die dritte Impfung ein Jahr darauf.&nbsp;</li><li>Eine Auffrischungsimpfung ist erst nach drei beziehungsweise fünf Jahren notwendig.</li></ul>
Die regelmäßige Impfung ist die einzige Möglichkeit sich effektiv vor einer FSME Erkrankung zu schützen. „Jeder Österreicher sollte gegen die gefährliche FSME-Infektion geschützt sein“, so Dr. Körner.
<br />Rückfragehinweis:<br />Dkkfm. Herbert Sojak,<br />HC Marketing Consult, Teinfaltstr. 8/4, 1010 Wien<br />T +43/1/533 96 30 DW 210, M + 43/664/300 5842<br />E-Mail:&nbsp;<link schutz-vor@fsme.at - mail "Öffnet Ihr Email-Programm">schutz-vor@fsme.at</link>&nbsp;bzw.&nbsp;<link h.sojak@hc-consult.at - mail "Öffnet Ihr Email-Programm">h.sojak@hc-consult.at</link><br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 09:09:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Zeckengefahr wird oft unterschätzt</title>
			<link>http://zecken.at/news-single/article/zeckengefahr-wird-oft-unterschaetzt/</link>
			<description>Aktuelle Befragung zeigt: Jeder dritte Österreicher ist nicht ausreichend FSME-geschützt</description>
			<content:encoded><![CDATA[In Österreich gibt es kein Bundesland, das FSME-frei ist. Die Impfung ist der einzige Schutz gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). &quot;Schutzimpfungen gehören zu den wichtigsten Präventivmaßnahmen der Medizin&quot;, sagte der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, MR Dr. Walter Dorner auf der FSME-Pressekonferenz. &quot;Die Impf-Kampagne ist ein gutes Beispiel für die positiven Effekte einer kontinuierlichen Aufklärungsarbeit&quot;, so Dorner. 2010 wurden in Österreich trotz hoher Durchimpfungsraten 63 Spitalsaufnahmen und sogar ein Todesfall registriert. Dorner: &quot;Es sind weitere Anstrengungen nötig, um das medizinische Ziel, die Anzahl der jährlichen Erkrankungen auf zehn herabzusetzen, zu erreichen.&quot;
FSME wird durch den Stich einer infizierten Zecke auf den Menschen übertragen. &quot;In Endemie-Gebieten kann der Zeckenstich zu einer Infektion mit dem FSME-Virus führen. 30 bis 40 Prozent der Infizierten erkranken daran. Die Inkubationszeit schwankt zwischen wenigen Tagen und einem Monat&quot;, sagte der Innsbrucker Neurologe und Intensivmediziner Prof. Erich Schmutzhard. FSME ist eine ernste, akute Viruserkrankung, die bei 35 bis 60 Prozent der Patienten zu neurologischen Komplikationen führen kann. 1 bis 2 Prozent dieser Patienten sterben. &quot;Es gibt&quot;, wie der Experte betonte, &quot;keine kausale Therapie der FSME, daher wird ausschließlich symptomatisch behandelt. Wenn die FSME einmal ausgebrochen ist, kann man aus medizinischer Sicht nur relativ wenig dagegen tun&quot;.&nbsp;
Übertragen wird das FSME-Virus durch Zecken. Obwohl mittlerweile 17 Zeckenarten in Österreich heimisch sind, gibt es nur einige Arten, die für Menschen gefährlich sind. Neu ist dabei eine &quot;jagende&quot; Zeckenart, die aus den südlichen Gebieten Europas zu uns kam. &quot;Die Braune Hundezecke, bevorzugt zwar den Hund, verschmäht aber auch den Menschen nicht. Und sie sitzt nicht still und wartet, sondern jagt tatsächlich nach dem Wirt&quot;, wie der Stv. Leiter des Institutes für Parasitologie an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, Dr. Georg Duscher weiß. Weitere überraschende Erkenntnisse: Zecken können tagelang unter Wasser verbringen bzw. überstehen auch eine 40 Grad Wäsche und atmen in Ruhe nur 1 bis 2 mal pro Stunde - durch zwei Atemöffnungen in der Nähe des vierten Beinpaares.
Prof. Herwig Kollaritsch, Leiter des Institutes für spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin in Wien, erinnerte daran, dass die Fälle von FSME trotz weiterer Verbreitung, stark zurückgegangen sind. Vor der Impfära, also vor 35 Jahren, gab es in Österreich noch über 700 FSME-Erkrankungen. Allein in den Jahren 2000 bis 2006 konnten durch die Impfung 2.800 FSME-Erkrankungen verhindert werden. Kollaritsch:&quot;Die Durchimpfungsrate hat in Österreich im Vorjahr mit 85 Prozent einen Wert erreicht, der von keinem anderen FSME-endemischen Land erreicht wird. Leider werden die Impfungen zunehmend schlampiger gehandhabt. Die Folge: Fast jeder dritte Österreicher ist nicht ausreichend geschützt.
Dr. Christiane Körner, Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer freut sich, dass die FSME-Impfaktion auch 2011 wieder als gemeinsamer Schwerpunkt durchgeführt wird. Körner: &quot;Impfen ist der einzige Schutz!&quot; Der Impfstoff ist in allen Apotheken in Österreich seit 1. Jänner 2011 und noch bis 31. Juli 2011 um ein Drittel preisgesenkt. Der FSME-Impfstoff für Erwachsene kostet im Aktionszeitraum 27,30 Euro, der Impfstoff für Kinder 23,20 Euro. ImRahmen der Impfaktion verzichten die österreichischen Apothekerinnenund Apotheker auf einen beträchtlichen Teil ihrer Spanne, um die Zeckenschutzimpfung zu diesem Sonderpreis anbieten zu können. Darüber hinaus gewähren fast alle Krankenkassen einen ganzjährigen Kostenzuschuss, der direkt in der Apotheke vom Aktionspreis abgezogen wird.
Die &quot;Zeckenschutz-Impfaktion 2011&quot; soll die Bevölkerung im Rahmen einer breiten Informationskampagne aufklären, um die Durchimpfungsraten zu verbessern und FSME Erkrankungen zu vermeiden. Für die Grundimmunisierung lautet das Schema folgendermaßen: Die erste Impfung möglichst noch vor der warmen Jahreszeit. Die zweite Impfung sollte einen Monat danach erfolgen, die dritte Impfung ein Jahr darauf. Eine Auffrischungsimpfung ist erst nach drei beziehungsweise fünf Jahren notwendig. Die regelmäßige Impfung ist die einzige Möglichkeit sich effektiv vor einer FSME Erkrankung zu schützen. Es gibt keine Impfung danach und derzeit auch keine Therapie.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 11:03:00 +0100</pubDate>
			
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