Verbreitungsgebiete FSME (Frühsommermeningoenzephalitis)

Verbreitungsgebiete der FSME in Österreich

Österreich gehört zu den am stärksten von der FSME betroffenen Gebieten Europas. In allen Bundesländern kommen mit FSME-Viren belastete Zecken vor und es werden jährlich Krankheitsfälle aus allen Bundesländern gemeldet.

Somit gilt ganz Österreich als sog. „Endemiegebiet“, d.h. prinzpiell besteht fast überall ein potentielles Infektionsrisiko. Ein Risiko besteht unter Umständen auch in bisher FSME-freien Gebieten, da FSME Verbreitungsgebiete sich stetig verändern. Während Kärnten und die Steiermark die höchsten Inzidenzen aufwiesen, haben mittlerweile Oberösterreich und Tirol jährlich eine der höchsten FSME-Fallzahlen. Vorarlberg, das über viele Jahre sehr wenige FSME-Fälle verzeichnete, meldet mittlerweile mehrere Erkrankungsfälle jährlich.

Die Impfempfehlung gilt grundsätzlich für ganz Österreich. Seit 2010 ist die Impfung auch als Reiseimpfung offiziell empfohlen.

Ausmaß epidemiologisch erfasst. Die Angaben erheben daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch ist es nicht auszuschließen, dass in Gebieten, in denen bisher keine Erkrankungen nachgewiesen wurden, eine FSME-Virusinfektion mit nachfolgender Erkrankung auftreten kann. Stand: November 2016 Kartengrundlage: Freytag & Berndt

rot Nach Angaben des Departments für Virologie der Universität Wien, des Hygiene-Institutes der Universität Graz und des Hygiene-Institutes der Universität Innsbruck. (Stand: Dezember 2016)

gestreift Nach Angaben aus den einzelnen Ländern und der WHO.